Todenbüttel

Für die Gemeinde Todenbüttel mit ihren Ortsteilen Todenbüttel und Maisborstel wurde 1980 vom Lehrer Alfred Hollensen eine Chronik erstellt, nach der im Jahre 1447 eine erste urkundliche Erwähnung als „Totenbuttele“ und „Meydesborstel“ erfolgte.

Mit großer Wahrscheinlichkeit ist anzunehmen, daß „büttel“ soviel wie „Haus und Hof“, „Siedlung, Dorf“ bedeutet. Todenbüttel wäre demnach das Dorf des Todes (Dodo, Tote, Thode). Auf eine frühere Besiedlung im Gebiet der Gemeinde deuten Funde von Flintbeilen und anderen Geräten aus der Steinzeit (3000 bis 1800 v. Chr.), Urnen aus der Bronzezeit (ca. 800 v. Chr.) sowie Brandstellen und Tonscheiben aus der Eiszeit hin.

Todenbüttel mit seinem Ortsteil Maisborstel ist eine der größten Gemeinden des Amtes Mittelholstein. Aus einem typischen Bauerndorf ist eine Gemeinde mit gemischter Struktur geworden; ein freundliches, mit viel Grün ausgestattetes Kirchendorf, das heute Wohnort für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der industriell-gewerblichen Wirtschaft und der öffentlichen und privaten Dienstleistungsbereiche ist.

Im Ort befindet sich die Theodor-Storm-Dörfergemeinschaftsschule mit einem großen Sportzentrum und einer Drei-Feld-Halle. Zusammen mit der Volkshochschule ist dieser Bereich der kulturelle Mittelpunkt für Todenbüttel und Umgebung. Der Kindergarten „Storchennest“ betreut die Kleinsten der Gemeinde.

Für Freizeitaktivitäten und Hobbys halten Vereine und Verbände ein vielfältiges Angebot vor und bestimmen so das gesellige Leben in Todenbüttel. Durch die zahlreichen Geschäfte und Läden, die ärztliche Versorgung und Dienstleistungsbereiche findet jede Bewohnerin und jeder Bewohner die Dinge des täglichen Bedarfs. Die Gemeinde hat eine gute Infrastruktur.